Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

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14. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Gliederung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
in Mio. €20172016
Aufwand für Mieten und Leasing1.818,41.702,7
Werbeaufwand1.037,4994,1
Sonstige Raumkosten880,0810,4
Aufwand aus Nebenleistungen des Warenverkehrs787,2760,0
Aufwand für Instandhaltung und Verbrauchsmaterial732,5715,7
Aufwand für Fuhrpark und Frachten655,9576,6
Aufwand für fremde Dienstleistungen516,7476,6
Verwaltungsaufwand305,8305,9
Freiwillige soziale Aufwendungen113,2101,7
Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste aus belastenden Verträgen66,4109,7
Beiträge, Gebühren und Abgaben54,630,7
Reiseaufwand50,348,2
Aufwand für CRS Kommunikation und EDV (Touristik)50,048,2
Verluste aus Wertberichtigungen auf Forderungen39,831,8
Verluste aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte36,449,7
Aufwand aus sonstigen Steuern31,833,2
Versicherungsaufwand27,325,4
Sonstiger Personalaufwand26,123,1
Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand305,5308,1
Gesamt7.535,37.151,8

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Aufwendungen für Mieten und Leasing, für Fuhrpark und Frachten, der sonstigen Raumkosten sowie des Werbeaufwands. Teilweise stehen diese Leistungen in engem Zusammenhang mit entsprechenden betrieblichen Erträgen. Bei den Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste aus belastenden Verträgen sowie den Aufwendungen aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte ergab sich demgegenüber ein Rückgang.

Die Erhöhung der Aufwendungen für Miete und Leasing und für sonstige Raumkosten betrifft im Wesentlichen das Geschäftsfeld Handel Deutschland. Der Anstieg resultiert unter anderem aus dem Einbezug der Supermärkte Nord-Gesellschaften sowie der REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund. Zudem resultiert der Anstieg der Miet- und Leasingaufwendungen aus der höheren Anzahl angemieteter Objekte, die an Partner untervermietet werden.

Die Aufwendungen für Fuhrpark und Frachten erhöhten sich im Wesentlichen in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Fachmarkt National. Der Anstieg im Geschäftsfeld Handel Deutschland resultiert unter anderem aus dem vermehrten Fremdbezug für Logistikdienstleistungen im Rahmen des Ausbaus der Geschäftstätigkeit sowie dem Einbezug der Supermärkte Nord-Gesellschaften.

Der Werbeaufwand erhöhte sich hauptsächlich im Geschäftsfeld Handel Deutschland aufgrund gestiegener Werbeaktivitäten in Funk und Fernsehen, den Printmedien und den Werbemitteln sowie dem Einbezug der Supermärkte Nord-Gesellschaften. Gleichzeitig erfolgte ein Rückgang der Aufwendungen in den Geschäftsfeldern Sonstige und Touristik, der die gestiegenen Aufwendungen jedoch nicht kompensierte.

Bei den fremden Dienstleistungen stiegen im Wesentlichen die Aufwendungen für Fremdpersonal in den Geschäftsfeldern Sonstige, Handel Deutschland und Handel International. Vor allem im IT- und Digitalbereich erfolgte im Geschäftsfeld Sonstige ein erhöhter Einsatz von Fremdpersonal. Gleichzeitig erfolgte ein Rückgang der Aufwendungen im Geschäftsfeld Touristik.

Der Anstieg der Beiträge, Gebühren und Abgaben beinhaltet die Risikovorsorge für zu leistende Abgaben im Geschäftsfeld Handel International.

Die höheren Verluste aus Wertberichtigung auf Forderungen betreffen im Wesentlichen das Geschäftsfeld Touristik und resultieren aus Forderungsabschreibungen auf eine Fluggesellschaft.

Der Rückgang der Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste aus belastenden Verträgen resultiert überwiegend aus den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Fachmarkt National.

Insbesondere in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Sonstige kam es im Vorjahr zu Verlusten aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte.