Darstellung der Lage

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1. Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Die Umsatzentwicklung der REWE Group liegt 2017 über den Erwartungen. Hierzu trug maßgeblich die Entwicklung im deutschen Lebensmittelhandel, bedingt durch die 2016 erworbenen Supermärkte Nord-Gesellschaften und die übernommenen Märkte von Kaiser‘s Tengelmann, sowie die zum 1. September 2017 erstmalig vollkonsolidierte REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund, bei.

Das EBITA hat sich operativ in allen Geschäftseinheiten zum Teil deutlich besser entwickelt, als für 2017 prognostiziert wurde. Ergebnisbelastend wirken sich im Wesentlichen die Integrationskosten der Supermärkte Nord-Gesellschaften und der übernommenen Kaiser‘s Tengelmann-Märkte aus. Zusätzlich belasten steigende Logistik-, Personal- und Sachkosten die Entwicklung des EBITA.

Der Handel Deutschland kann operativ die Umsätze und das EBITA gegenüber dem Budget wesentlich steigern. Steigerungen konnten sowohl REWE als auch Penny verzeichnen. Belastet wird das Ergebnis durch die zuvor erwähnte Integration der Supermärkte Nord-Gesellschaften und der Kaiser‘s Tengelmann-Märkte.

Die Umsatzentwicklung des Geschäftsfelds Handel International liegt über den budgetierten Erwartungen. Es zeigten sowohl Penny als auch das Vollsortiment positive Entwicklungen auf. So konnte vor allem die Entwicklung in Osteuropa stärker zunehmen als erwartet.

Das EBITA des Handels International liegt über den Erwartungen des Jahres 2017. Penny wie auch das Vollsortiment CEE konnten das EBITA-Ziel übertreffen. Auch in Österreich konnte trotz der Belastungen durch die Neuausrichtung des Drogeriemarktkonzepts das budgetierte EBITA übertroffen werden.

Die Entwicklung der Touristik wird vor allem durch die positive Entwicklung der integrierten Kuoni-Einheiten geprägt. So konnte die Touristik, trotz immer noch schwieriger Entwicklungen in einigen touristischen Kerngebieten, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern; die erwartete Umsatzentwicklung wurde aber nicht ganz erreicht. Trotz der schwierigen Situation in einigen Kerngebieten und der Belastungen durch die Insolvenz einer Fluggesellschaft konnte die Touristik die budgetierten EBITA-Erwartungen übertreffen.

Der Fachmarkt National konnte die gestellten Umsatzerwartungen nicht ganz erfüllen, liegt aber mit seiner Entwicklung über dem Branchendurchschnitt. Trotz der negativen Preisentwicklung im DIY-Sektor konnte der Baumarkt die budgetierten EBITA-Erwartungen erfüllen.

Die Entwicklung der Nettoverschuldung der zusammengefassten Konzerne liegt über den Planwerten. Ursächlich waren höhere Investitionen, die Verschiebung des Verkaufs der Beteiligung UAB Palink, Vilnius (Litauen), in das Folgejahr und ein Bestandsaufbau im Fachmarkt National.