WIR
kreativ & innovativ
Mann bestellt auf Smartphone PENNY-Produkte im rumänischen Glovo-Online-Shop
Mann bestellt auf Smartphone PENNY-Produkte im rumänischen Glovo-Online-Shop
Beleuchtetes PENNY Otopeni-Logo am Markt

PENNY Rumänien: Economisim bani, nu dragoste. – Wir sparen Geld, nicht Liebe.

5.300
Mitarbeiter:innen
über 300
PENNY-Märkte

Frische, Vielfalt, Bio-Produkte: PENNY Rumänien erfüllt die Bedürfnisse der Kund:innen und reagiert auf aktuelle Trends. Das Sortiment wird wöchentlich durch limitierte Sonderangebote ergänzt. PENNY ist seit 2001 am rumänischen Markt vertreten. Das Unternehmen betreibt über 300 PENNY-Märkte mit über 5.300 Mitarbeiter:innen. Als Arbeitgeber setzt PENNY Rumänien besonders auf persönliche Entwicklung und Chancengleichheit. Ein weiterer Schwerpunkt ist, die Energieeffizienz laufend zu steigern und Ressourcen zu schonen. PENNY gehört in Rumänien zu den Top-Organisationen, die den Titel „Top Employer 2022“ erhalten haben. Die Zertifizierung spiegelt die Sorgfalt, das Engagement und die Leistung in der Personalpraxis wider.

IKI-Logo an Markt-Fassade

IKI: Mes visi mylim maistą! – Wir alle lieben Essen.

IKI ist einer der größten Arbeitgeber in Litauen
5.600
Mitarbeiter:innen
über 230
IKI-Filialen

IKI punktet in Litauen mit vielen regionalen und lokalen Produkten. Die Kund:innen können aus über elf hochwertigen Eigenmarken wählen – darunter IKI, PAGAMINTA, BIO Village oder Bon Via. Mit mehr als 1,2 Millionen Mitgliedern betreibt IKI den zweitgrößten Vorteilsclub in Litauen. IKI ist seit 1991 in dem baltischen Staat vertreten. Das Unternehmen betreibt über 230 Filialen mit rund 5.600 Mitarbeiter:innen. IKI ist einer der größten Arbeitgeber des Landes und beschäftigt rund 1.500 Trainees und Auszubildende. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Klimaschutz: Mehr als 85 Prozent der Filialen in Litauen sind bereits energieeffizient.

Bitte liefern

Lebensmittel online ordern, zustellen lassen oder selbst abholen: Die Pandemie hat den E-Commerce auch im Bereich Obst, Gemüse & Co. beflügelt. Und das nicht nur in Deutschland. PENNY, BILLA und IKI reagieren auf neue Wünsche ihrer Kund:innen.

Bananen, immer wieder Bananen. Dana Balanescu, Teamleitung Digital Commerce Operations bei PENNY in Rumänien, schmunzelt, wenn sie auf die Liste der Produkte schaut, die der Discounter seinen Kund:innen regelmäßig nach Hause liefert. Im vergangenen Jahr hat PENNY 21 Tonnen Bananen an rumänische Haustüren gebracht. Kein anderer Artikel war online stärker gefragt. Obst gehörte auch zu den Produkten, die sich Kund:innen von BILLA in Österreich zuletzt besonders häufig zustellen ließen. Ähnlich in Litauen: Auch dort wählten die Besteller:innen bei IKI, dem zweitgrößten Lebensmittelhändler des Landes, an dem die REWE Group mehrheitlich beteiligt ist, bevorzugt frische Waren. Und darunter wiederum besonders Bananen, berichtet Andrej Pometko, Head of Digital Channels bei IKI.

Die Pandemie hat dem Online-Handel mit Lebensmitteln auch in vielen Ländern außerhalb Deutschlands einen Schub beschert. Viele Verbraucher:innen, die zuvor zögerlich gewesen waren, weil sie an der Qualität und Zuverlässigkeit der Lieferdienste gezweifelt hatten, nutzten den Service in Corona-Zeiten, um persönliche Kontakte zu vermeiden. Dabei erlebten sie, wie bequem es ist, den gewünschten Warenkorb nach Hause geliefert zu bekommen. Und sie machten die Erfahrung, dass sie dabei keine Zugeständnisse an die Qualität der Frische-Erzeugnisse machen müssen. Wir bei der REWE Group greifen diesen Trend mit PENNY, BILLA und IKI auf. In nahezu allen Ländern, in denen wir tätig sind, beschleunigen wir unsere E-Commerce-Aktivitäten, entwickeln neue Plattformen, testen Partnerschaften mit Lieferdiensten und schauen dabei immer sehr genau: Was möchten unsere Kund:innen?

So hat etwa in Österreich BILLA sein online verfügbares Sortiment kontinuierlich auf inzwischen mehr als 9.000 Produkte ausgeweitet. Die Kapazitäten von Lager, Logistik und Personal wurden aufgestockt und auch die Lieferzeitenfenster ausgeweitet. „Wir sind davon überzeugt, dass der Trend zu Online-Einkäufen und verschiedenen Dienstleistungen wie Lieferservices auch nach der Pandemie anhalten wird – und das sowohl im urbanen als auch im ländlichen Bereich und über alle Altersgruppen hinweg“, meint David Renker, Bereichsleitung Digital bei BILLA in Österreich.

Kunde nimmt PENNY-Gurkenglas aus einer Glovo-Tüte
Glovo-Kuriere liefern
den PENNY-Einkauf in Rumänien nach Hause.

Ein anderes Beispiel ist PENNY in Rumänien: „Vor zwei Jahren“, so erzählt Dana Balanescu, Teamleitung Digital Commerce Operations, „haben wir begonnen, das Thema E-Commerce anzugehen. Nicht allein, sondern zusammen mit Partnern, die sich auskennen. So lernen wir, Stück für Stück unser eigenes Geschäft zu entwickeln.“ Einer dieser Partner ist Glovo, ein rasant wachsendes Start-up, spezialisiert auf Express-Lieferdienste. 2015 in Spanien gegründet, ist Glovo aktuell in etwa 30 Ländern vertreten, allein in Rumänien sind etwa 5.000 Kuriere für das Unternehmen tätig. „Glovo ist der ideale Partner für PENNY, weil wir beide landesweit tätig sind“, sagt Dana Balanescu. PENNY verfügt in Rumänien über ein Netz von über 300 Märkten, Tendenz stark steigend. Bis 2029 soll sich die Zahl der Standorte auf mehr als 600 verdoppeln. Die Belieferung der Online-Kund:innen erfolgt aus den Märkten. Aktuell ist knapp die Hälfte des Vertriebsnetzes integriert, viele der Märkte sind in der Hauptstadt Bukarest oder in anderen größeren Orten angesiedelt. In kleineren Städten und in entlegenen Gebieten, in denen PENNY Märkte betreibt, baut der Discounter einen Click&Collect-Service auf. Die Kund:innen werden online aus einem Sortiment von etwa 3.000 Produkten wählen können und PENNY-Mitarbeiter:innen stellen die Warenkörbe anschließend abholbereit zusammen. „Je nach Bedarf und abhängig von der Wettbewerbssituation erschließen wir auch diese Märkte in den nächsten Jahren für Lieferservices bis an die Haustür“, erläutert die Digital-Commerce-Expertin.

Die Aufgabenteilung zwischen PENNY und Glovo bei der Lieferung nach Hause funktioniert so: Mitarbeiter:innen des Discounters bereiten die Bestellungen vor und packen sie zusammen, die Kuriere liefern aus. Und das rasant schnell. Im Durchschnitt sind die Waren innerhalb von 45 Minuten bei der Kundin oder beim Kunden. PENNY testet aber auch andere Partnerschaften. „Die Herausforderungen sind groß und der Wettbewerb ist intensiv, denn viele Anbieter drängen in diesen Markt“, betont Dana Balanescu. PENNY Rumänien hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2025 will das Unternehmen die Nummer eins im Omnichannel sein. Die Märkte sollen Schritt für Schritt zu „Online Hubs“ werden, also Plattformen für verschiedene Belieferungsaktivitäten, darunter möglicherweise auch eine Paketzustellung für gewerbliche Kund:innen. „Wir prüfen alle denkbaren Lieferservices. Unsere Stärke ist die schon heute gute und kontinuierlich noch besser werdende landesweite Präsenz“, so Dana Balanescu.

LastMile-Fahrer packt IKI-Einkäufe ins Auto
LastMile-Kuriere stellen die bestellten Waren im IKI-Markt zusammen und liefern den Einkauf innerhalb von maximal drei Stunden kostenlos nach Hause.

IKI beteiligt sich in Litauen an LastMile

Ein wenig anders sind die Voraussetzungen für IKI und seine 231 Märkte in Litauen. Das baltische Land hat lediglich 2,8 Millionen Einwohner:innen, ist vergleichsweise klein und die Bevölkerungsdichte ist gering. „In Litauen lässt sich ein Lieferservice für Lebensmittel allenfalls in acht bis neun Städten sinnvoll betreiben. Und auch dort haben die Verbraucher:innen häufig einen Lebensmittelmarkt in ihrer Nachbarschaft“, erläutert Andrej Pometko. Abseits der größeren Orte setzt IKI sehr stark auf Click&Collect. Die Kund:innen sollen zunehmend Gelegenheit erhalten, online Bestellungen aufzugeben, die sie dann selber in den Märkten abholen. Aktuell ist das in fünf Städten mit insgesamt acht Märkten möglich. Geplant ist, diesen Service möglichst rasch landesweit auszurollen. In jedem Ort, in dem IKI einen Markt betreibt, soll künftig Click&Collect angeboten werden.

Pometko zufolge sind die Verbraucher:innen in seinem Heimatland technisch sehr versiert und aufgeschlossen gegenüber Neuerungen im Einzelhandel. „Aber sie erwarten eine hohe Servicequalität und sind es gewohnt, Lieferungen kostenlos zugestellt zu bekommen.“ Das stellt hohe Anforderungen an Lieferdienste. IKI hat sich im vergangenen Jahr mehrheitlich an LastMile beteiligt, einem Start-up im Bereich E-Commerce. „LastMile ist agil und sucht nach jeder Möglichkeit, das Leben der Kund:innen einfacher zu machen. Genau das ist auch das Markenversprechen von IKI“, sagt Pometko. Das Start-up ist bekannt für hohe Qualität und kurze Lieferzeiten. Etwa 80 Prozent der Bestellungen werden innerhalb von ein bis drei Stunden ausgeliefert. LastMile arbeitet nach dem Shared-Economy-Modell: Die Kuriere sind nicht exklusiv für LastMile oder IKI tätig, sondern bieten ihre Arbeitskraft entsprechend der Nachfrage auch Dritten an. Das stellt hohe Anforderungen an die Planung, aber auch an die Schaffung eines stimmigen Kundenerlebnisses.

IKI ist als Innovator im litauischen Einzelhandel bekannt. Der Händler führte bereits 2008 als Erster Selbstbedienungskassen ein. Ziel ist es, schon bald in jeder zweiten Filiale eine Self-Service-Kasse zu installieren. Anfang 2022 eröffnete IKI zusammen mit dem Start-up Pixevia einen Markt ohne Mitarbeiter:innen („IKI Express 24/7“). „Wir schauen uns immer genau an, was die Kund:innen wollen und gestalten unsere Services entsprechend“, betont Andrej Pometko.

Die Bedingungen und die Herausforderungen für E-Commerce im Lebensmittelhandel sind von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anforderung ist jedoch überall gleich: Nur wem es gelingt, perfekten Service zu vernünftigen Preisen zu bieten, wird Kund:innen dauerhaft für sich begeistern. Genau das wollen wir bei der REWE Group schaffen. Dabei setzen wir vor allem immer wieder auf Tests. So können wir gut herausfinden, was den Verbraucher:innen wirklich wichtig ist. Zum Beispiel in der Tschechischen Republik. Dort beliefert BILLA ab Sommer 2022 von zwei neu eingerichteten Lägern für E-Commerce in Prag und Brünn aus zunächst ausgewählte Kund:innen. Dabei erproben wir die Funktionalität von Website und App, sammeln Feedback der Kund:innen und optimieren unser Angebot Schritt für Schritt. Ziel ist es, wie überall, einen perfekten Service ohne Kompromisse zu bieten.