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Verkäufer reicht Brötchen über die Theke.
Verkäufer reicht Brötchen über die Theke.
Abbildung des geplanten Logistikzentrums in Hannover

Investitionen in Logistik

Die Nachfrage nach frischen oder gekühlten Snacks im Unterwegskonsum steigt. Um die Kapazität und Leistungsfähigkeit für diese Sortimente weiter deutlich auszubauen, investiert die REWE Group in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionen-Betrag in die Lekkerland Logistik. Neben Neubauten sind dabei auch An- und Umbauten geplant. Mehr zum „Logistiknetzwerk der Zukunft“ lesen Sie hier.

Lekkerland-Meilensteine
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Das Richtige
für unterwegs

Mehr Qualität, mehr Frische, mehr Hygiene – und natürlich soll alles schnell gehen: Die Pandemie hat die Anforderungen an den Unterwegsverzehr noch einmal erhöht. Lekkerland feilt an Konzepten, damit Shopbetreiber:innen erfolgreich sind.

5 statt 3. Diese Formel bringt auf den Punkt, wie sich das Essverhalten vieler Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren geändert hat. Vorbei die Zeit, als sie lediglich die klassischen drei Mahlzeiten zu sich nahmen: Frühstück, Mittagessen, Abendbrot. Heute verpflegen sie sich immer häufiger bis zu fünfmal am Tag. Mit kleineren Portionen, versteht sich, und öfter auch unterwegs. Zwei von drei Vertreter:innen der um die Jahrtausendwende geborenen Generation, ersetzen laut Studien die traditionellen Mahlzeiten durch Snacks. Das geht schnell, ist bequem und fügt sich gut ein in den Alltag einer mobiler werdenden Gesellschaft.

Dabei geht es nicht nur darum, schnell den Hunger zu stillen oder den Durst zu löschen – manchmal wollen sich Konsument:innen unterwegs einfach etwas gönnen, wie ein leckeres Eis oder einen Schokoriegel. Zunehmend hinterfragen die Verbraucher:innen zudem auch beim Außer-Haus-Konsum, was sie essen. Sie wollen sich mit der Nahrungsaufnahme etwas Gutes tun. Frisch zubereitet sollen die Snacks sein, gut gekühlt und hygienisch verpackt. Gerne darf es auch einmal etwas Vegetarisches oder Veganes sein. „Verbraucher:innen legen heute auch unterwegs Wert auf eine breite Auswahl und gute Qualität. Sie wollen sich Genussmomente ebenso gönnen wie den Wunsch nach bewusster Ernährung erfüllen können“, erläutert Patrick Steppe, CEO der Lekkerland SE.

Jederzeit und überall unterwegs essen, Snacks schnell und einfach kaufen und dabei auch Produkte für bewusste Ernährung wählen können – das sind die Trends, die derzeit den Außer-Haus-Konsum prägen. Sie bieten Wachstumschancen für den Lebensmittelhandel, Tankstellenshops, Kioske, Bäckereien und alle anderen Anlaufstellen „on the go“.

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass Verbraucher:innen noch mehr Wert auf Hygiene legen. Das hat dazu beigetragen, dass die Nachfrage nach bargeldloser Zahlung ebenso gestiegen ist wie die nach digitalen und nach Self Services. Von der Selbstbedienung beim Kaffee-Kauf und bei der Snack-Auswahl bis zum Self-Checkout bei der Bezahlung. Anbieter, die darauf nicht reagieren, fallen im Wettbewerb zurück.

Innenaufnahme des REWE To Go-Stores im Kölner Hauptbahnhof
REWE To Go-Store
im Kölner Hauptbahnhof.

Für jeden Standort das passende Konzept

Lekkerland unterstützt seine Kund:innen und Partner mit verschiedenen Angeboten, Konzepten und Dienstleistungen, Unterwegsverzehrer zu überzeugen, die Attraktivität der Verkaufsstellen zu erhöhen und dabei Frequenz zu sichern. Zum Beispiel REWE To Go: das Store-Format für Tankstellenshops und andere Standorte, an denen viel Betrieb herrscht – in Bahnhöfen, in Fußgängerzonen oder an Flughäfen. Hier können Kund:innen auf Flächen von bis zu 300 Quadratmetern schnell und angenehm einkaufen. Vor allem Dinge zum Sofortverzehr. Frische Backwaren, geschnittenes Obst, Salate, Gemüse, Desserts, im Store hergestellte Sandwiches oder Wraps. Dazu täglich wechselnde heiße Gerichte und Suppen, stets mit vegetarischen Optionen – im Angebot ist all das, was die Wünsche von Kund:innen mit knappem Zeitbudget an „Food for now“ oder „Food for later“ erfüllt. Ausgewogen möchten sie ihre Speisen haben, dazu lecker, gesund und unkompliziert zu verzehren.

Wer in Eile ist, will beim Food-Einkauf keine Zeit verlieren. Deshalb können sich REWE To Go-Kund:innen an vielen Standorten an Automaten Kaffee-Spezialitäten per Knopfdruck bequem selber zubereiten. Self-Checkout-Kassen bieten die Möglichkeit, die Wartezeit zu verkürzen – ein Service, den die Kund:innen in der Pandemie besonders zu schätzen wussten. „Nach einem Relaunch des REWE To Go-Konzepts sind wir im Sortiment heute noch modularer. Wir können jeden Standort mit den richtigen Sortimenten bedienen. Dabei geben uns die starken Eigenmarken der REWE zusätzlich die Möglichkeit, Produktinnovationen schnell und unkompliziert im Convenience-Kanal zu spielen“, sagt Hilmar Hübers, Chief Operating Officer (COO) bei Lekkerland.

Wer sich nicht weiterentwickelt, bleibt stehen. Lekkerland feilt gemeinsam mit Kund:innen und Partnern vermehrt an modernen Self-Service-Lösungen für unterschiedliche Standorte und Vertriebskanäle. Und testet dabei gleichzeitig häufig auch ganz neue Formate. Zum Beispiel einen Kiosk ohne Verkaufspersonal und mit Self-Check out – ein Pilotprojekt für den Krankenhausbetreiber Sana Kliniken. Oder einen Kiosk ohne Verkaufspersonal an einer Tankstelle in den Niederlanden. Vielleicht ist das die Zukunft. Schließlich gibt es im Nachbarland derzeit mehr als 2.100 Tankstellen ohne Servicepersonal und Shopangebot.

»Verbraucher:innen legen heute auch unterwegs Wert auf eine breite Auswahl und gute Qualität. Sie wollen sich Genussmomente ebenso gönnen wie den Wunsch nach bewusster Ernährung erfüllen können.«

Patrick Steppe
CEO Lekkerland SE

Attraktive Sortimente für die Unterwegsversorgung

Neue Konzepte und Formate sind das eine. Lekkerland entwickelt für Shopbetreiber:innen aber auch ständig neue Sortimente. Selbst wenn belegte Backwaren in der Gunst der Unterwegs-Snacker ganz oben stehen und auch Schokoriegel & Co. gerne gekauft werden: Die Konsument:innen wollen mehr. Die Pandemie treibt die Nachfrage nach frischen Produkten im Unterwegskonsum noch einmal zusätzlich an. Viele Kantinen von Unternehmen waren zumindest zeitweise geschlossen, ebenso Restaurants und Imbisse. Verbraucher:innen wollen dennoch nicht auf einen frischen und knackigen Mittagstisch verzichten. Sie suchen hygienisch verpacktes Essen für unterwegs. Eine Antwort von Lekkerland heißt Go Fresh. Die erfolgreiche Eigenmarke bedient gleich mehrere Trends und ist im vergangenen Jahr um neue Produkte und Rezepturen ergänzt worden. Zu Klassikern wie Schinken-Sandwiches, Kartoffelsalat mit Frikadelle oder frische Ananas als Dessert gesellen sich Trendsetter-Produkte. Zum Beispiel ein Linsen-Falafel-Wrap, ein Salatmix Quinoa oder Ingwer-Shots. Dabei ist der qualitativ hochwertige Inhalt immer ansprechend verpackt.

Die Neuerungen bei Go Fresh sind erst der Anfang. Lekkerland präsentiert kontinuierlich auch für weitere Eigenmarken neue Produkte – und profitiert dabei vom Einzelhandels-Know-how der REWE Group. „So bringen wir das Beste aus zwei Welten zusammen. Den Nutzen haben sowohl unsere Kund:innen, also Tankstellenshops und andere Convenience Stores, als auch die Verbraucher:innen“, betont Patrick Steppe.