REWE Group
Geschäftsbericht 2019

Erläuterungen zur Bilanz

25. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Gliederung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte
in Mio. €Restlaufzeit31.12.2019
Summe
Restlaufzeit31.12.2018
Summe
bis 1 Jahrüber 1 Jahrbis 1 Jahrüber 1 Jahr
Ansprüche aus Lieferantenvergütungen678,80,0678,8266,10,0266,1
Debitorische Kreditoren aus Schulden aus Lieferungen und Leistungen221,50,0221,5648,80,0648,8
Darlehen an assoziierte Unternehmen54,9141,9196,842,8133,2176,0
Sonstige Darlehen23,6110,6134,218,169,087,1
Leasingforderungen5,841,046,80,00,00,0
Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen45,70,646,328,31,930,2
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten17,60,017,631,80,031,8
Sonstige Beteiligungen0,05,05,00,0352,8352,8
Sonstige Forderungen aus Finanzgeschäften49,99,859,731,59,741,2
Gesamt1.097,8308,91.406,71.067,4566,61.634,0

Die Darlehen an assoziierte Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Gesellschafter- und Starthilfedarlehen sowie Warenkredite an REWE-Partnergesellschaften. Der Anstieg ergibt sich hier insbesondere aus der wachsenden Zahl der Partnergesellschaften.

Die sonstigen Darlehen beinhalten unter anderem Warenkredite, Darlehen an Vermieter sowie Starthilfedarlehen an sonstige nahestehende Unternehmen.

Die im Berichtsjahr erstmalig bilanzierten Leasingforderungen beinhalten im Finanzierungsleasing stehende Untermietverhältnisse.

Die Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen beinhalten im Wesentlichen kurzfristige Ausleihungen an die REWE PETZ GmbH, Wissen, und die EURELEC TRADING SCRL, Brüssel (Belgien).

Die Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten betreffen überwiegend Devisenderivate. Sie resultieren im Wesentlichen aus Währungssicherungen der Geschäftsfelder Touristik und Sonstige (Wareneinkauf). Weitere Erläuterungen zur Entwicklung der derivativen Finanzinstrumente sind dem Punkt 39 „Management der finanzwirtschaftlichen Risiken“ zu entnehmen.

Der Rückgang der sonstigen Beteiligungen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb von 77,4 Prozent der Anteile an der RZAG und der anschließenden Erstkonsolidierung (vgl. Punkt 3 „Konsolidierung“). Des Weiteren wurden die restlichen Anteile an der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, in Höhe von 11,9 Mio. € veräußert.