REWE Group
Geschäftsbericht 2019

Erläuterungen zur Bilanz

27. Sonstige Vermögenswerte

Gliederung der sonstigen Vermögenswerte
in Mio. €Restlaufzeit31.12.2019
Summe
Restlaufzeit31.12.2018
Summe
bis 1 Jahrüber 1 Jahrbis 1 Jahrüber 1 Jahr
Abgegrenzte Vermögenswerte43,886,3130,146,173,2119,3
Anteile an assoziierten Unternehmen0,069,169,10,057,857,8
Forderungen aus sonstigen Steuern65,10,065,163,50,063,5
Forderungen aus Vorauszahlungen und Kautionen34,915,250,128,317,746,0
Abgegrenzte Provisionen für Reisebüros48,80,048,828,70,028,7
Abgegrenzte Skonti aus Zentralregulierung41,20,041,248,90,048,9
Zinsen aus Körperschaft- und Gewerbesteuererstattungen39,60,039,63,60,03,6
Anteile an verbundenen Unternehmen0,024,924,90,023,223,2
Forderungen gegen Altgesellschafter aus Partnermodell7,20,07,26,20,06,2
Erstattungsansprüche gegen Treuhandvereine6,40,06,42,20,02,2
Diverse898,56,2904,7149,86,8156,6
Gesamt1.185,5201,71.387,2377,3178,7556,0

In den abgegrenzten Vermögenswerten sind unter anderem vorausbezahlte Mieten, Dienstleistungsentgelte, Wartungspauschalen sowie vorausbezahlte touristische Leistungen enthalten. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Baukostenzuschüssen im Geschäftsfeld Handel Deutschland.

Die Erhöhung der Anteile an assoziierten Unternehmen betrifft hauptsächlich die durch den Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften ab dem 1. Mai 2019 hinzugekommenen assoziierten Unternehmen.

Die Forderungen aus sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen die Umsatzsteuer.

Die abgegrenzten Provisionen für Reisebüros sind aufgrund einer Vereinheitlichung in der Abrechnungssystematik im Laufe des Geschäftsjahres gestiegen. Teilweise wurden die Provisionen bisher erst bei Reiseantritt gezahlt, während sie nun immer bei Anzahlung des Kunden an die Reisebüros gezahlt werden.

Die Erhöhung der Zinsen aus Körperschaft- und Gewerbesteuererstattungen resultiert in Höhe von 39,6 Mio. € aus der Verzinsung von Gewerbesteuerforderungen.

Forderungen gegen ehemalige Mitgesellschafter von REWE-Partnergesellschaften wurden im Berichtsjahr in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) wertberichtigt.

Die diversen sonstigen Vermögenswerte enthalten eine Teilzahlung (761,9 Mio. €) für den Erwerb der Lekkerland-Gruppe zum 1. Januar 2020 (vgl. Punkt 42 „Ereignisse nach Bilanzstichtag“).