Darstellung der Lage

1. Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Die Umsatzentwicklung der REWE Group liegt 2018 im Rahmen der geplanten Erwartungen.

Das EBITA hat sich operativ in fast allen Geschäftsfeldern zum Teil deutlich besser entwickelt als für 2018 prognostiziert. Hierzu trugen maßgeblich die Entwicklung sowohl im nationalen als auch im internationalen Lebensmittelhandel bei.

Gegenüber dem Vorjahr konnte das Geschäftsfeld Handel Deutschland seinen Umsatz wesentlich steigern und erfüllte damit im Wesentlichen die geplanten Erwartungen.

Im Geschäftsfeld Handel Deutschland konnte das EBITA gegenüber dem Budget wesentlich gesteigert werden: Steigerungen konnten sowohl REWE als auch Penny verzeichnen. Trotz positiver Entwicklung der Integration der Supermärkte Nord Gesellschaften belasten diese weiterhin das Ergebnis.

Die Umsatzentwicklung im Geschäftsfeld Handel International liegt über den budgetierten Erwartungen. Es zeigten sowohl Penny als auch das Vollsortiment positive Entwicklungen. So verlief vor allem die Entwicklung in Osteuropa besser als erwartet. Vor allem die Umsätze in Tschechien entwickelten sich über den Prognosen. Die Entwicklung im Vollsortiment CEE ist durch die erstmalige Konsolidierung von UAB Palink, Vilnius (Litauen), ab August 2018 wesentlich beeinflusst.

Das EBITA im Geschäftsfeld Handel International liegt über den Erwartungen. Penny wie auch das Vollsortiment konnten das EBITA-Ziel übererfüllen. Nur im Vollsortiment in Osteuropa konnten die Erwartungen in Russland und der Ukraine nicht erfüllt werden.

Die Entwicklung im Geschäftsfeld Touristik wird vor allem durch die schwierige Entwicklung im deutschen Veranstaltergeschäft geprägt. So konnte die Touristik die Umsatzentwicklung zum Vorjahr steigern, die erwartete Umsatzentwicklung wurde aber nicht erreicht. Aufgrund der Situation im deutschen Veranstaltergeschäft, der Belastungen durch die Insolvenzen verschiedener Fluggesellschaften sowie der Abgrenzung von Restrukturierungsaufwendungen konnte die Touristik die budgetierten EBITA-Erwartungen nicht erfüllen.

Das Geschäftsfeld Baumarkt konnte die gestellte Umsatzerwartung nicht ganz erfüllen, liegt aber mit seiner Entwicklung über dem Vorjahr. Aufgrund geringerer Kostenentwicklungen konnte der Baumarkt die budgetierten EBITA-Erwartungen übererfüllen.

Die Entwicklung der Nettoverschuldung der zusammengefassten Konzerne liegt unter den Planwerten. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen Investitionen, die in geringerem Umfang als geplant durchgeführt wurden. Gegenläufig wirkte sich der nicht erfolgte Verkauf der UAB Palink, Vilnius (Litauen), aus.