REWE Group
Geschäftsbericht 2020

NEUES
MARKTHALLEN-
KONZEPT

Penny Deutschland
Mit der Markthalle schafft PENNY ein Einkaufserlebnis der Extraklasse. Im Mittelpunkt des neuen Marktkonzepts stehen Frische und eine gute Übersichtlichkeit. Ziel ist es, den Kund:innen die Vielfalt des Sortiments von PENNY noch deutlicher zu machen.

Mehr Übersichtlichkeit, eine bessere Orientierung und ein intensiveres Einkaufserlebnis – das bietet das neue Konzept Markthalle von PENNY. Zentrales Merkmal des Markthallen-Konzepts: Die Artikel sind in zusammengehörenden Warengruppen in einer U-förmigen Regalstellung entlang des Hauptganges platziert. Die Anordnung in Themenwelten ermöglicht ein intuitives Einkaufen und unterstreicht die Sortimentskompetenz von PENNY. Die Kund:innen passieren auf ihrem Weg durch den Markt über den geführten Kundenlauf das gesamte Sortiment. Wer schnell etwas „to go“ einkaufen möchte, kann den Weg zur Kasse abkürzen. Der Sortimentsmix orientiert sich am Standort sowie am Umfeld des jeweiligen Marktes. Standorte, die nicht über die notwendigen Flächen oder Grundrisse verfügen, um das Konzept Markthalle umzusetzen, verwirklichen eine angepasste „light“-Version. Dem Umbau der Märkte gingen detaillierte Analysen der Wirtschaftlichkeit sowie Marktforschungen über die Wünsche der Kund:innen und Mitarbeitendenbefragungen im Jahr 2020 voraus.

„Wir reagieren auf die Wünsche unserer Kund:innen.“
Stefan Magel,
Bereichsvorstand Handel Deutschland
und COO PENNY.

Was verfolgt PENNY für ein Ziel mit dem Markthallen-Konzept?

Stefan Magel: Wir sehen seit Jahren ein Trading-up im Discount. Die Sortimente werden umfassender. Wir reagieren auf die Wünsche unserer Kund:innen und bieten neue Sortimente wie ein wachsendes Angebot an regionalen Lebensmitteln, an Bio-Produkten, an Convenience-Artikeln oder an veganen Produkten. Mit der Markthalle schaffen wir für unsere Kund:innen deutlich mehr Übersichtlichkeit und erleichtern gezielt die Orientierung. Damit sprechen wir gleichermaßen „eilige“ wie „neugierige“ Kund:innen an. Wir sehen das an den Umsätzen, aber auch an den Zufriedenheitswerten unserer Kund:innen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass das Markthallen-Konzept von unseren Mitarbeiter:innen sehr gut angenommen wird.

Was sind die größten Hürden beim Umbau der Märkte?

Stefan Magel: Im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern haben wir ein vergleichsweise heterogenes Filialnetz. Wir sind als Discounter in der Nachbarschaft dort, wo die Menschen leben. Und das bedeutet, dass wir auch Märkte betreiben, die deutlich kleiner sind als die üblichen rund 800 Quadratmeter. An solchen Standorten können wir das Markthallen-Konzept so nicht umsetzen. Für diese PENNY-Märkte haben wir eine angepasste Variante entwickelt, die immer noch einen Quantensprung bedeutet. Für uns ist unverändert jeder einzelne Markt wichtig.